Wie programmiere ich DCC Weichendecoder Adresse Spur G
Grundlagen: DCC Weichendecoder Adresse Spur G richtig einstellen
Der Aufbau einer Gartenbahn erfordert Präzision und technisches Verständnis. Besonders die Steuerung der Fahrwege im Außenbereich stellt Einsteiger oft vor Herausforderungen. Wer seine Züge digital steuert, möchte meist auch die Weichen per Knopfdruck am Handregler oder per Software stellen. Hier kommen DCC Weichendecoder ins Spiel. Diese Bausteine bilden die Brücke zwischen der digitalen Zentrale und dem mechanischen Antrieb am Gleis. Ohne eine korrekt zugewiesene Adresse bleibt jede Weiche stumm und unbeweglich.
Die Digitaltechnik im Bereich der Spur G basiert auf standardisierten Protokollen. Das DCC-Format hat sich hierbei als weltweit führender Standard etabliert. Es erlaubt die unabhängige Steuerung vieler Komponenten über nur zwei Schienenleitungen. Ein Weichendecoder empfängt alle Signale, die durch die Gleise fließen. Er filtert jedoch nur die Befehle heraus, die explizit an seine individuelle Kennung gerichtet sind. Diese Kennung bezeichnen Fachleute als Adresse. Das Einstellen dieser Adresse ist der erste kritische Schritt bei der Inbetriebnahme Ihrer Anlage.
In Bad Bodenteich entwickeln wir bei ML-Train Elektronikkomponenten, die speziell auf die harten Bedingungen im Gartenbetrieb ausgelegt sind. Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen dürfen die Funktion nicht beeinträchtigen. Daher legen wir bei unseren Decodern Wert auf eine robuste Bauweise. Um eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen, müssen Sie verstehen, wie das Digitalsystem Adressen verwaltet. Jede Weiche benötigt einen eindeutigen Platz im System, damit es nicht zu Fehlschaltungen kommt. Dies gilt besonders, wenn Sie komplexe Gleisbilder planen.
Für die elektrische Anbindung finden Sie in unserem Sortiment passendes Zubehör. Hochwertige Kabel, Stecker und Buchsen garantieren eine verlustfreie Signalübertragung von der Zentrale zum Gleis. Nur eine saubere Verkabelung stellt sicher, dass die Programmierbefehle den Decoder fehlerfrei erreichen. Wenn Sie wissen, wie man DCC Weichendecoder Adresse Spur G richtig einstellt, vermeiden Sie Frust beim späteren Fahrbetrieb. Es ist die Basis für einen automatisierten und professionellen Betrieb Ihrer Gartenbahn.
Was ist ein DCC Weichendecoder und wozu dient die Adresse?
Ein DCC Weichendecoder ist ein elektronisches Schaltmodul. Er wandelt die digitalen Informationen der Zentrale in elektrische Impulse für den Weichenantrieb um. Während ein Lokdekoder Motoren und Lichtfunktionen regelt, ist der Weichendecoder auf Schaltvorgänge spezialisiert. Er verharrt im Ruhezustand, bis ein Schaltbefehl eintrifft. Sobald die Zentrale das Signal "Weiche auf Abzweig" sendet, erkennt der entsprechende Baustein seine Zuständigkeit. Er gibt daraufhin kurzzeitig Spannung an den Antrieb aus.
Die Adresse ist vergleichbar mit einer Hausnummer in einer langen Straße. Ohne diese Nummer wüsste der Decoder nicht, ob er gemeint ist. Im DCC-System gibt es einen fest definierten Adressraum. Jede Adresse darf innerhalb einer Anlage nur einmal vergeben werden. Vergeben Sie dieselbe Adresse zweimal, schalten beide Weichen gleichzeitig. Das kann zu Unfällen im Gartenbetrieb führen. Daher ist eine sorgfältige Dokumentation Ihrer Adressliste unerlässlich.
Moderne Decoder verfügen oft über zusätzliche Funktionen. Sie steuern nicht nur den Stellmotor, sondern können auch Lichtsignale schalten. Werden LED Leuchtmittel für die Weichenlaternen genutzt, regelt der Decoder oft auch deren Helligkeit. Das Herzstück bleibt jedoch die Adressverwaltung. Diese wird meist über sogenannte Configuration Variables (CV) definiert. Die wichtigste Variable ist dabei die CV 1 für die Basisadresse. Bei Mehrfachdecodern wird oft eine Startadresse festgelegt, die folgenden Ausgänge belegen dann automatisch die nächsten Nummern.
Beim Programmieren der Adresse kommuniziert die Zentrale direkt mit dem Baustein. Dies geschieht entweder auf einem separaten Programmiergleis oder direkt im Hauptgleis via "Programming on Main" (POM). Für Anfänger empfiehlt sich das Programmiergleis, um versehentliche Umprogrammierungen anderer Decoder zu verhindern. Ein Weichendecoder ist somit das ausführende Organ Ihrer Befehle. Er macht aus einer einfachen Modellbahn eine intelligente, fernsteuerbare Anlage. Die korrekte Adressierung ist der Schlüssel zur totalen Kontrolle über Ihre Fahrwege.
Welche Decoder eignen sich für Spur G?
In der Spur G sind die Anforderungen an die Hardware höher als bei kleineren Spuren. Die Antriebe benötigen oft mehr Strom und die Umgebung ist rauer. Ein guter Weichendecoder für den Außenbereich muss wetterfest sein oder geschützt verbaut werden. ML-Train bietet hierfür spezialisierte Lösungen an. Ein sehr beliebter Baustein ist der 1-Kanal-Weichendecoder. Er ist kompakt und lässt sich oft direkt im Gehäuse des Weichenantriebs unterbringen. Das spart lange Kabelwege und macht die Installation übersichtlich.
Für größere Bahnhofsanlagen eignen sich Mehrfachdecoder. Diese Module steuern zwei, vier oder mehr Weichen gleichzeitig an einer zentralen Stelle. Das senkt die Kosten pro Weiche erheblich. In unserem Bereich für Weichen- Gleis- und Signaldecoder finden Sie verschiedene Ausführungen. Besonders die Varianten für vier Weichen sind bei Gartenbahnern geschätzt. Sie ermöglichen eine strukturierte Verkabelung von Gleisharfen. Hierbei wird eine Zuleitung vom Gleis zum Decoder geführt, von wo aus die kurzen Kabel zu den Antrieben abzweigen.
Ein wichtiger Aspekt bei der Wahl ist die Kompatibilität. Unsere Decoder sind für den Einsatz mit gängigen Digitalsystemen optimiert. Sie unterstützen die Programmierung per CV und sind oft mit einer intelligenten Lernfunktion ausgestattet. Dabei drücken Sie eine Taste am Decoder und senden dann den gewünschten Schaltbefehl von der Zentrale. Der Decoder merkt sich diese Adresse sofort. Das vereinfacht den Prozess für Einsteiger enorm, da keine tiefen Kenntnisse der CV-Programmierung nötig sind. Die Zuverlässigkeit steht dabei immer an erster Stelle.
Neben reinen Magnetartikeldecodern gibt es spezialisierte Module für Servos oder motorische Antriebe. Wer realistische, langsame Stellbewegungen bevorzugt, greift zu Servodecodern. Diese erlauben die Justierung der Endanschläge und der Stellgeschwindigkeit direkt über die digitale Schnittstelle. Egal für welchen Typ Sie sich entscheiden: Achten Sie auf die maximale Belastbarkeit. Die Antriebe in der Spur G können beim Anlaufen hohe Ströme ziehen. Ein unterdimensionierter Decoder würde hier schnell überhitzen oder den Dienst quittieren. Mit ML-Train Technik setzen Sie auf Komponenten, die für diese Lasten entwickelt wurden.
Weichendecoder Adresse programmieren: Schritt für Schritt
Die präzise Steuerung einer Gartenbahn im Außenbetrieb steht und fällt mit der Zuverlässigkeit der digitalen Komponenten. Wer seine Weichen nicht mehr manuell vor Ort stellen möchte, setzt auf leistungsfähige Digitaldecoder. Die Programmierung der Adresse ist dabei die erste Hürde, um Ordnung in das digitale System zu bringen. Jede Weiche benötigt eine eindeutige Identität, damit Ihre Zentrale die richtigen Befehle an den korrekten Antrieb sendet.
Für eine stabile Konfiguration empfiehlt sich die Nutzung spezieller Gleisbau Elektronik, die auf die Anforderungen der Spur G ausgelegt ist. Bevor Sie mit der Programmierung beginnen, stellen Sie sicher, dass alle Kontakte sauber und witterungsbeständig ausgeführt sind. Besonders im Gartenbetrieb verhindern hochwertige Kabel, Stecker und Buchsen Übertragungsfehler während des Programmiervorgangs. Eine saubere elektrische Verbindung ist die Grundvoraussetzung für das Schreiben der Configuration Variables (CV).
Der Prozess der Adressvergabe folgt einem logischen Schema, das bei den meisten DCC-Systemen identisch ist. Sie bestimmen über die Zentrale oder ein spezielles Programmiertool, welche Werte in den Speicher des Decoders geschrieben werden. Dies geschieht in der Regel über das Programmiergleis oder den direkten Anschluss an einen Programmer. So stellen Sie sicher, dass nur der gewünschte Decoder die neue Adresse übernimmt.
Decoder-Programmer 84000124 anschließen und verwenden
Der ML-Train Decoder-Programmer stellt die Schnittstelle zwischen Ihrem PC und der Hardware dar. Dieses Werkzeug ist unverzichtbar, wenn Sie komplexe Einstellungen vornehmen oder die Programmierung komfortabel über eine Softwareoberfläche erledigen möchten. Schließen Sie den Programmer per USB an Ihren Rechner an und verbinden Sie die Ausgangsklemmen mit dem Programmiergleis oder direkt mit dem Eingang des Decoders. Achten Sie auf eine kurzschlussfreie Verkabelung, um die Elektronik zu schützen.
Ein wesentlicher Vorteil dieses Geräts ist die Möglichkeit, vorhandene Werte aus dem Decoder auszulesen. Beim Auslesen sendet der Programmer einen minimalen Stromimpuls an den Decoder, der mit einer Bestätigung (Acknowledge) antwortet. So erfahren Sie sofort, welche Adresse aktuell vergeben ist oder welche Parameter in den CVs hinterlegt sind. Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie gebrauchte Komponenten in Ihre Anlage integrieren oder die Dokumentation Ihrer Adressen lückenhaft ist.
Das Bespielen hingegen beschreibt den aktiven Schreibvorgang. Hierbei werden die von Ihnen definierten Werte dauerhaft im EEPROM des Bausteins gespeichert. Während moderne Lokdekoder oft hunderte CVs besitzen, konzentrieren sich Weichen- Gleis- und Signaldecoder meist auf die Basis-Adressen. Nutzen Sie für den Schreibvorgang immer eine stabile Spannungsversorgung, damit der Prozess nicht mitten im Datentransfer abbricht.
Nachdem die Verbindung steht, wählen Sie in der Software den entsprechenden Decodertyp aus. Der Programmer erkennt die Hardware und schaltet die passenden Eingabemasken frei. Sie können nun gezielt einzelne Register ansteuern oder die gesamte Konfiguration auf einmal übertragen. Diese Methode ist deutlich weniger fehleranfällig als die schrittweise Programmierung über einen Handregler an der Zentrale.
Weichenadresse über CV-Programmierung einstellen
Im DCC-Standard werden Weichenadressen über spezifische Register definiert. Meistens ist dies die CV 1 für die Basisadresse, wobei die Berechnung je nach Hersteller leicht variieren kann. Bei ML-Train Decodern ist der Vorgang logisch aufgebaut. Zuerst versetzen Sie den Decoder in den Programmiermodus. Dies geschieht entweder durch Drücken einer Programmiertaste am Gerät oder durch das Anlegen der Spannung am Programmiergleis-Ausgang Ihrer Zentrale.
Geben Sie nun den Befehl zum Schreiben der CV 1 ein. Wenn Sie beispielsweise die gewünschte Adresse vergeben möchten, schreiben Sie diesen Wert in dieses Register. Der Decoder quittiert den Empfang meist durch ein kurzes Klacken des angeschlossenen Weichenantriebs oder das Blinken einer LED. Damit ist die Basisadresse festgelegt. Falls Sie Decoder mit mehreren Ausgängen nutzen, berechnet die Software die Adressen der weiteren Anschlüsse oft automatisch auf Basis der Startadresse.
Ein wichtiger Aspekt bei der Adressierung ist die Unterscheidung zwischen Lok- und Zubehöradressen. Verwechseln Sie diese beiden Bereiche nicht, da moderne Zentralen diese getrennt verwalten. Während Lokomotiven oft lange Adressen nutzen, bleiben Weichendecoder meist in einem kleineren Adressbereich, je nach Kapazität der Zentrale. Dokumentieren Sie jede vergebene Adresse sofort in einer Liste, um spätere Adresskonflikte auf Ihrer Gartenbahnanlage zu vermeiden.
Sollten Sie Probleme beim Beschreiben der CVs haben, prüfen Sie die Stromaufnahme des Antriebs. Manche Decoder benötigen eine Last am Ausgang, um den Schreibvorgang erfolgreich zu quittieren. Schließen Sie in diesem Fall eine kleine Glühbirne oder einen Widerstand parallel zum Ausgang an. Sobald die Bestätigung erfolgt ist, ist die Adresse dauerhaft gespeichert, auch wenn Sie die Anlage stromlos schalten.
Adresse testen und Weiche schalten
Nach der erfolgreichen Programmierung folgt der Funktionstest. Trennen Sie den Decoder vom Programmiergleis und verbinden Sie ihn mit dem Hauptgleis (Main Track) Ihrer Anlage. Wechseln Sie an Ihrem Handregler oder Ihrer Zentrale in den Weichenmodus (Keyboard-Modus). Geben Sie die neu programmierte Adresse ein und betätigen Sie die Richtungstasten für "Gerade" oder "Abzweig".
Die Weiche sollte nun unmittelbar auf Ihre Befehle reagieren. Achten Sie auf das mechanische Geräusch des Antriebs. Schaltet der Antrieb zwar, aber die Weichenzungen bewegen sich in die falsche Richtung, müssen Sie nicht zwingend neu programmieren. Oft genügt es, die beiden Anschlusskabel des Weichenantriebs am Decoderausgang zu vertauschen. Alternativ bieten viele Decoder eine CV zur Richtungsumkehr an, was die mechanische Arbeit erspart.
Testen Sie die Schaltzuverlässigkeit mehrfach hintereinander. Im Gartenbetrieb können Verschmutzungen oder thermische Ausdehnungen den Stellweg beeinflussen. Ein kräftiger Schaltimpuls des Decoders ist hier entscheidend. Wenn Sie mehrere Weichen gleichzeitig schalten möchten, etwa für ganze Fahrstraßen, prüfen Sie die Strompufferung Ihres Systems. Ein stabiles Digitalsignal muss auch dann anliegen, wenn schwere Loks gleichzeitig viel Strom verbrauchen.
Abschließend empfiehlt sich ein Testlauf mit einer Lokomotive. Fahren Sie langsam über die neu adressierte Weiche und schalten Sie diese während der Annäherung um. So stellen Sie sicher, dass keine Funkstörungen oder Spannungsabfälle die Adresserkennung beeinträchtigen. Ihre Weichensteuerung ist nun einsatzbereit für den automatisierten Betrieb oder das Rangieren per Handregler.
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Weichenantrieb und Zentrale richtig anbinden
Der reibungslose Betrieb einer Gartenbahn hängt maßgeblich von der zuverlässigen Kommunikation zwischen der Zentrale und den Schaltelementen ab. Besonders im Außenbereich stellen Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen hohe Anforderungen an die Hardware. Die korrekte Anbindung der Weichenantriebe bildet das Fundament für einen automatisierten und störungsfreien Fahrbetrieb. Dabei spielt die Vergabe der DCC-Adressen eine zentrale Rolle, um jede Weiche individuell anzusteuern.
Für eine stabile Signalübertragung sollten Sie auf hochwertige Verbindungen setzen. Entsprechende Kabel, Stecker und Buchsen minimieren Spannungsverluste auf langen Wegen durch den Garten. Eine saubere Verkabelung verhindert zudem Kurzschlüsse, die im schlimmsten Fall die Elektronik Ihrer Zentrale beschädigen könnten. Achten Sie darauf, die Anschlussklemmen fest anzuziehen und die Kabelenden vor Oxidation zu schützen.
Die Einbindung in ein digitales System erfordert Systematik. Bevor Sie die Antriebe fest in der Anlage verbauen, empfiehlt sich ein Testaufbau auf dem Werktisch. Hier lassen sich Adresskonflikte am einfachsten identifizieren und beheben. Nutzen Sie für die Konfiguration spezialisierte Weichen- Gleis- und Signaldecoder, die explizit für die hohen Ströme der Spur G ausgelegt sind. Diese Komponenten garantieren, dass die Schaltbefehle der Zentrale präzise umgesetzt werden.
ML-Train Weichenantrieb TL im Digital- und Analogbetrieb
Der ML-Train Weichenantrieb TL zeichnet sich durch seine enorme Flexibilität aus. Er unterstützt sowohl den klassischen Analogbetrieb als auch die moderne digitale Steuerung über das DCC-Protokoll. Dieser Dual-Betrieb ermöglicht Ihnen einen schrittweisen Ausbau Ihrer Anlage. Sie können Ihre Weichen zunächst herkömmlich über ein Stellpult schalten und später ohne Hardwaretausch auf Digitaltechnik umstellen.
Im Analogbetrieb reagiert der Antrieb auf einfache Gleichstrom-Impulse. Für den digitalen Gartenbetrieb ist ein integrierter oder nachgeschalteter Decoder notwendig. Dieser übersetzt die digitalen Befehle der Zentrale in mechanische Bewegung. Die Programmierung der DCC-Weichendecoder-Adresse für die Spur G erfolgt meist über den Programmiermodus Ihrer Zentrale oder durch direkte CV-Wert-Änderungen. So lassen sich komplexe Fahrwege mit nur einem Tastendruck realisieren.
Besonders vorteilhaft ist die Robustheit des Antriebs bei Witterungseinflüssen. Die Mechanik ist für den Einsatz im Außenbereich optimiert und hält Regen sowie Frost stand. Während mechanische Komponenten wie ein B-Getriebe von LGB in der Lokomotive für Vortrieb sorgen, sichert der Weichenantrieb den korrekten Schienenweg. Die Kombination aus bewährter Mechanik und moderner Elektronik macht diesen Antrieb zu einer langlebigen Lösung für anspruchsvolle Gartenbahner.
Sollten Sie neben Weichen auch Lichteffekte oder Entkuppler steuern wollen, bieten sich zusätzliche Funktionsdekoder und Servodecoder an. Diese lassen sich oft parallel zum Weichenantrieb adressieren, um synchrone Abläufe zu erzeugen. Ein Beispiel wäre das Umschalten eines Signals zeitgleich mit der Weichenzunge. Dies erhöht den Realismus Ihrer Anlage deutlich und sorgt für ein professionelles Gesamtbild.
Rückmeldung in Rocrail einrichten
Die Automatisierung mit Software wie Rocrail setzt voraus, dass die Zentrale den aktuellen Zustand der Weiche kennt. Eine bloße Ansteuerung ohne Rückkanal birgt Risiken, falls eine Weiche mechanisch klemmt. Die Einrichtung der Rückmeldung erfordert Präzision bei der Konfiguration der Knoten-Einstellungen und der Adressverwaltung. Oft entstehen Probleme durch einen Adressversatz zwischen der Softwarelogik und der physikalischen Decoder-Adresse.
In den Rocrail-Eigenschaften müssen Sie den verwendeten Bus definieren. Bei vielen Systemen kommt hier das LocoNet-Protokoll zum Einsatz. Stellen Sie sicher, dass die Knoten-ID in der Software exakt mit der ID Ihrer Rückmeldemodule übereinstimmt. Ein häufiger Fehler ist die falsche Definition des Adressbereichs. Während einige Zentralen bei der niedrigsten Adresse beginnen, starten andere eine Stelle höher, was zu Verschiebungen in der gesamten Steuerungskette führt.
Prüfen Sie die Einstellungen in der rocrail.ini Datei sorgfältig. Manuelle Eingriffe sind hier nur selten nötig, können aber bei speziellen Protokollanpassungen erforderlich werden. Falls die Zentrale nach einer Änderung nicht mehr reagiert, liegt oft ein Syntaxfehler in der Initialisierungsdatei vor. Nutzen Sie im Zweifel die Backup-Funktion, um zu einem funktionierenden Stand zurückzukehren. Nur eine korrekt konfigurierte Rückmeldung ermöglicht einen sicheren Automatikbetrieb ohne Kollisionen.
Vergessen Sie nicht, auch die Lokomotiven technisch auf dem neuesten Stand zu halten. Ein modernes SX6 SUSI-Soundmodul für alle Spur G-Loks sorgt für die passende akustische Untermalung während der automatischen Fahrten. Wenn die Software eine Weiche stellt und die Lokomotive daraufhin mit einem authentischen Anfahrgeräusch reagiert, wird die Technik hinter der Anlage unsichtbar. Die saubere Integration aller digitalen Komponenten ist der Schlüssel zum Erfolg.
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Fehlerbehebung bei Weichendecoder und Zentrale
Die digitale Steuerung einer Gartenbahn bietet faszinierende Möglichkeiten. Doch Technik im Außenbereich stellt hohe Anforderungen an die Hardware. Wenn die Weiche nicht schaltet oder das Signal dunkel bleibt, liegt die Ursache oft in der Konfiguration. Eine systematische Fehlersuche am Weichendecoder spart Zeit und Frust. Prüfen Sie zuerst die physische Verbindung der Kabel, Stecker und Buchsen auf festen Sitz. Korrosion oder lockere Klemmen sind häufige Fehlerquellen im Gartenbetrieb.
Digitale Weichendecoder reagieren empfindlich auf Spannungsabfälle. Lange Zuleitungen verringern die Signalstärke. Nutzen Sie daher ausreichend dimensionierte Querschnitte für Ihre Busleitungen. Prüfen Sie, ob die Zentrale das DCC-Signal korrekt einspeist. Ein einfacher Test mit einer digitalisierten Lokomotive zeigt, ob Fahrstrom und Befehle am Gleis anliegen. Falls die Lok fährt, aber die Weiche stummt bleibt, rückt die Programmierung in den Fokus.
Oft liegt ein Adresskonflikt vor. Zwei Bauteile mit der gleichen Adresse blockieren sich gegenseitig. Kontrollieren Sie die CV-Werte Ihres Decoders. Der Programmiermodus muss am Gerät aktiv sein, um Änderungen zu speichern. Achten Sie auf die Bestätigung durch ein kurzes Schalten des Antriebs. Nur so wissen Sie, dass der Befehl erfolgreich verarbeitet wurde.
Lichtsignal und Weichen mit Märklin CS3 programmieren
Die Integration von Lichtsignalen in die Märklin CS3 erfordert eine genaue Einhaltung der Protokolle. Viele Gartenbahner nutzen DCC-basierte Komponenten an dieser Zentrale. Die CS3 verwaltet Magnetartikel in einer grafischen Oberfläche. Bei der Einrichtung eines neuen Signals wählen Sie das passende Symbol und den entsprechenden Adressbereich. Die Verkabelung spielt hierbei eine entscheidende Rolle für die korrekte Funktion der LED Leuchtmittel im Signalmast.
Achten Sie auf die korrekte Zuordnung der Kabelfarben. Ein falscher Anschluss führt nicht nur zum Ausfall des Signals, sondern kann die Elektronik beschädigen. ML-Train stellt für diesen Prozess detaillierte Installationsvideos zur Verfügung. Diese Tutorials führen Sie Schritt für Schritt durch die Menüs der CS3. Sie sehen genau, wie Sie die Weichenadresse vergeben und das Signalbild konfigurieren. Die grafische Rückmeldung der Zentrale hilft Ihnen, den Status Ihrer Anlage jederzeit im Blick zu behalten.
Sollte das Signal nach der Programmierung nicht reagieren, kontrollieren Sie die Einstellungen für das Datenformat. Stellen Sie sicher, dass für den jeweiligen Ausgang explizit DCC gewählt wurde. Manche Zentralen mischen verschiedene Protokolle, was zu Timing-Problemen führen kann. Ein Weichen- Gleis- und Signaldecoder benötigt einen sauberen Datenstrom, um die Schaltbefehle von der Zentrale sicher zu interpretieren.
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